Newsletter 5 (Juni 2026)

Während die letzten Zeilen dieses Newsletters entstehen, ist in den Nachrichten von der Unterzeichnung einer „Absichtserklärung“ für einen Friedensschluss zwischen den USA und dem Iran die Rede. Die Waffen sollen schweigen, einstweilen, an manchen Orten. Ob es so kommt und inwiefern es in dieser Region der Welt tatsächlich „ruhiger“ wird? Ob sich an der desolaten Lage im Libanon, in der Westbank, in Gaza dadurch etwas ändert? Ob sich durch diesen Krieg überhaupt etwas zum Besseren gewendet hat (eher nicht) oder nun mindestens Besserung in Aussicht steht? – höchst fraglich, ungewiss.

Und wir mitten drin: mit unserer Vereinsarbeit in Deutschland, in Auseinandersetzung mit einer sich in Reaktion (u.a.) auf die Ereignisse in Nahost immer weiter polarisierenden Gesellschaft, weiter steigendem Antisemitismus und schwindenden Dialog-Räumen – und weiterhin mit unseren Studienprogrammen vor Ort in Israel. Daran halten wir fest, gerade jetzt!

Und wie das aussieht, zeigt dieser Newsletter: mit Eindrücken aus Jerusalem zwischen Krieg und ‚Alltag‘, die von Gemeinschaft und Verbundenheit zeugen, und Ausblicken auf die nächste Jahrestagung oder manche Neuerung im Studienprogramm, z.B. erstmalig das Angebot einer Summerschool: Neuhebräisch-Sprachkurs und Seminarprogramm mit Dozent:innen aus Deutschland und Israel in einem, dieses Jahr im August in Leipzig zum Thema „Krieg und Frieden in jüdischer und christlicher Perspektive“ (Anmeldung bis 15. Juli möglich!).

(Foto: Milena Hasselmann)