Vernetzungsgruppen in Deutschland
In jüngerer Zeit haben sich einige Regionalgruppen und Konvente gegründet, die primär der Vernetzung und weiteren Fortbildung von Ehemaligen der Programme von Studium in Israel e.V. dienen sollen. Ferner wird der Austausch mit jüdischen Gemeinden und Verbänden in der jeweiligen Region angestrebt. Die Treffen werden oftmals durch Kurzimpulse externer Referent:innen bereichert, außerdem gibt es die Möglichkeit zu geselligem Austausch.
Neue Regionalgruppe?
Kontaktaufnahme
Sie sind Absolvent:in von "Studium in Israel" und möchten eine neue Regionalgruppe gründen? Oder Sie haben bereits eine gegründet und wollen auf die Homepage aufgenommen werden?
Melden Sie sich gern bei der Webmasterin!
Liste der Regionalgruppen und Konvente
Regionalgruppe Berlin
nächstes Treffen: 11.10.2026
Die Regionalgruppe Berlin von Absolvent:innen des Studienprogrammes „Studium in Israel“ trifft sich zweimal im Jahr zu Treffen mit aktuellen Themen und Referent:innen. Zu der Gruppe gehören sowohl Studierende als auch Menschen, die im Beruf stehen, sei es als Pfarrer:in oder in anderen Bereichen, sowie inzwischen auch Ruheständler:innen. Eingeladen sind alle, die ein Jahr an der Hebräischen Universität studiert haben, alle Kontaktstudienpfarrer:innen sowie Interessierte. Für das nächste Treffen melden Sie sich bitte bei Wolfgang Kruse an, es findet am 11.10.2026 um 15 Uhr im Gemeindehaus der Emmaus-Kirche (Onkel-Tom-Str. 80) statt. Diesmal wird der israelische Historiker Adam Raz (Zentrum für Antisemitismusforschung) zu Gast sein.
Westfalenkonvent
nächstes Treffen: 16.06.2026
Zum Westfalenkonvent treffen sich zweimal im Jahr (je einmal in Präsenz und einmal per Zoom) Ehemalige und Mitglieder des Vereins Studium in Israel e.V., um sich zu vernetzen und mit aktuellen Themen auseinanderzusetzen. Das nächste Treffen findet am 16. Juni 2026 statt. Gemeinsam werden wir die Synagoge in Bochum besuchen und mit dem dortigen Rabbiner, Andrés Bruckner, ins Gespräch kommen. Rabbiner Bruckner erwartet uns um 17.00 Uhr an der Synagoge der Jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen. Anschließend (etwa gegen 18.30) gehen wir gemeinsam essen. Um eine kurze Rückmeldung, ob ihr bzw. Sie an diesem Tag an dem Treffen in der Synagoge und beim anschließenden Essen teilnehmen könnt bzw. können, wird gebeten (s. Kontakt Ralf Lange-Sonntag).
Regionalgruppe Rhein-Main
Seit Mai 2025 gibt es eine "Studium in Israel"-Ortsgruppe "Rhein-Main", wo Menschen von Heidelberg bis Marburg und von Mainz bis Hanau sich ein bis zweimal im Jahr in Frankfurt treffen. Wir gehen entweder zusammen ins Restaurant oder unternehmen etwas im Rahmen des jüdisch-christlichen Dialogs. Wer in den E-Mail-Verteiler und/oder die Signal-Gruppe aufgenommen werden möchte, schreibe bitte Sarah Döbler eine Mail.
Regionalgruppe Südbaden
Seit 2025 ist die Regionalgruppe Südbaden wieder ins Leben gerufen worden. Auch Schweizer Ehemalige sind herzlich willkommen!
Ansprechpersonen
Kontakte
Berlin
Wolfgang Kruse
E-Mail: kw.kruse@gmx.de
Westfalen
Ralf Lange-Sonntag
E-Mail: ralf.lange-sonntag@ekvw.de
Rhein-Main
Sarah Döbler
E-Mail: Sarah.Doebler@ekkw.de
Westfalen
Joachim Krause
E-Mail: joachim.krause@rub.de
Südbaden
David Geiss
E-Mail:
david.geiss@studium-in-israel.de
Aktuelle Berichte
Medien
Regionalgruppen
Adam Raz zu Gast bei der Regionalgruppe Berlin
Der israelische Historiker Adam Raz, der seit einem Jahr mit seiner Familie in Berlin lebt, berichtete am 11. Oktober 2026 über seine Arbeit bei "Akevot Institute for Israeli-Palestinian Conflict Research". Dort werden Dokumente aus verschiedenen Archiven in Israel ausgewertet und auf eventuelle Verstöße gegen Völkerrecht und Menschenrechte im Laufe der vielen Konflikte und Kriege in der Region untersucht. Mit diesen Recherchen werden Ansprüche vor Gerichten unterstützt. Gleichzeitig ist Adam Raz Autor verschiedener Publikationen, z.B. Herzl: The Conflicts of Zionism’s Founder with Supporters and Opponents (2017), Kafr Qassem Massacre: A Political Biography (2018), The Military Rule 1948-1966 (2021). The Demagogue – the Mechanics of Political Power (2023). Loot: How Israel Stole Palestinian Property (2024) und gemeinsam mit Assaf Bondy das auf Hebräisch erschienene „Lexikon der Brutalität: Schlüsselbegriffe des Gazakriegs“ (2025). Neben dem Bericht über seine Tätigkeit bei Akevot kam auch die Situation in Berlin nach der Wahl und in Israel vor der Wahl zur Sprache.