Der israelische Historiker Adam Raz, der seit einem Jahr mit seiner Familie in Berlin lebt, berichtete am 11. Oktober 2026 über seine Arbeit bei “Akevot Institute for Israeli-Palestinian Conflict Research”. Dort werden Dokumente aus verschiedenen Archiven in Israel ausgewertet und auf eventuelle Verstöße gegen Völkerrecht und Menschenrechte im Laufe der vielen Konflikte und Kriege in der Region untersucht. Mit diesen Recherchen werden Ansprüche vor Gerichten unterstützt. Gleichzeitig ist Adam Raz Autor verschiedener Publikationen, z.B. Herzl: The Conflicts of Zionism’s Founder with Supporters and Opponents (2017), Kafr Qassem Massacre: A Political Biography (2018), The Military Rule 1948-1966 (2021). The Demagogue – the Mechanics of Political Power (2023). Loot: How Israel Stole Palestinian Property (2024) und gemeinsam mit Assaf Bondy das auf Hebräisch erschienene „Lexikon der Brutalität: Schlüsselbegriffe des Gazakriegs“ (2025).
Neben dem Bericht über seine Tätigkeit bei Akevot kam auch die Situation in Berlin nach der Wahl und in Israel vor der Wahl zur Sprache.